|
|
|
|
Home |
 |
|
Wir über uns |
|
|
Geschichte |
|
|
Unser Horn |
|
|
Auftritte |
|
|
Repertoire |
|
|
Nachwuchs |
|
|
Jagdwitze |
|
|
Jagdküche |
|
|
Links |
|
|
Bilder |
|
|
 |
|
|
e-mail |
|
|
Impressum |
|
|
|
|
|
|
Vom Jagdsignal zur Jagdmusik |
|
|
|
|
|
 |
|
Vom Jagdsignal zur JagdmusikAuszugehen hat die heutige Jagdmusik vom Fürst-Pless Horn in B, das sich als handliches Gebrauchs-Signalhorn seit ca 1870 in den Jägerkreisen durchgesetzt hat.
Entwickelt hat sich das Plesshorn aus dem Einschleifenhorn und dem Militärsignalhorn, die schon im dreizehnten Jahrhundert dargestellt worden sind.
Es bietet mit seinen fünf Tönen aus der Naturtonreihe genügend Möglichkeiten, die verschiedenen Jagdsignale und eine reiche Anzahl von Vortragsstücken musikalisch zu gestalten. Die Jagdsignale dienen auf der Jagd zur Verständigung unter den Jägern, sowie zum organisatorischen Ablauf der Jagd. Die Jagdhornbläser pflegen damit das jagdliche Brauchtum am ursprünglichen Platz auf der Jagd.
Mit den Forderungen an den Jagdhornbläser-Wettbewerben wuchs das musikalische Können und Wollen der Bläser. Die Bläser, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd bemühen, waren mit den reinen Jagdsignalen und dem geringen Tonumfang des Fürst-Pless Horn nicht mehr ganz zufrieden und strebten nach «höheren» Möglichkeiten der jagdmusikalischen Betätigung.
Die Einbeziehung der Parforcehörner in ES, haben die Klangmöglichkeiten der Jagdhornbläsergruppen vergrößert. Mit seinem großen Tonumfang von drei Oktaven ist diesem Naturhorn ein großes jagdmusikalisches Betätigungsfeld eröffnet worden. Es entstand nun die Möglichkeit der virtuosen Jagdmusik.
Bereits im Mittelalter feierten die Jäger zu Ehren ihres Schutzpatrones, des heiligen Hubertus eine Messe. Der Brauch dabei, die Messe musikalisch mit Parforcehörner zu untermalen, entstand im neunzehnten Jahrhundert.
In den Melodien der Hubertusmesse kommt im ganzen liturgischen Ablauf, die Ehrfurcht vor der Grösse und Güte des Schöpfers zum Ausdruck.
Dieses Brauchtum pflegen die Jagdhornbläser Weiherweid aus St.Gallen. Diese Jagdhorngruppe wurde 1959 gegründet und besteht heute aus 14 Mitgliedern. Weiherweid pflegt das Jagdhornspielen auf hohem Niveau und bedient sich der Literatur von verschiedenen Komponisten aus Frankreich, Belgien und Deutschland.
Die Bläser, unter der Leitung von Roman Schmid, spielen jedes Jahr an verschiedenen Orten im In- und Ausland Hubertusmessen. Eines der grössten Engagements war die Einladung zur Hubertusmesse im Kölner Dom sowie die Hubertusmesse im Dom zu Aachen. |
|
|
|
|
|
|
|